Auf die Plätze…

By victoria88

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So fang ich also mit meinem Tagebuch an.. :-D

Seit langer Zeit mal ich mir aus, wie es ist, nach dem Abi (das ich gerade schreibe!) für ein Jahr als AuPair in die USA zu gehen, um sprachlich richtig fit zu werden und endlich mal meinen eigenen Fuß auf amerikanischen Boden zu setzen, Amerikaner und ihre Lebensweisen kennen zu lernen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Heimweh werd ich so schnell sicher nicht bekommen und auch meine Kindererfahrungen reichen völlig aus; ich wohne seit der 12. Klasse alleine und bin allgemein sehr selbstständig und verantwortungsbewusst, war ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit tätig und habe verschiedenste Kinder betreut.. und wenn ich an meinen kleinen Bruder (heute 9) und seine Säuglings-und Kleinkindzeit denke, dann muss ich schon schmunzeln!

Es ist herrlich, Kinder heranwachsen zu sehen und dabei zu sein, gerade wenn sie die Welt neugierig erkunden und alles mögliche ausprobieren. Oft muss ich über vieles Erlebte lachen und denke wirklich gerne an all die schönen Momente zurück.

Nun aber zum Beginn der ganzen Reise, denn langsam wird das ganze ernst: vor ca. zwei Wochen habe ich mich online bei iST für das Au-Pair Programm (USA) beworben und nach einem Fototermin meine „Application“ ausgefüllt und zusammen mit einer selbst erstellten Tabelle, in der meine bisherigen Kinderbetreuungserfahrungen aufgelistet sind, an iST geschickt. In der Application selbst wird man nach Formalitäten gefragt und nach den Gründen, warum man AuPair werden will und warum man gerade in die USA möchte. Ebenso muss man seine besonderen Fähigkeiten beschreiben und einige Adjektive ankreuzen, die beschreiben sollen, wie man sich selbst sieht.

Nachdem ich nach wenigen Tagen ein Bestätigungsschreiben im Briefkasten fand, bekam ich auch ziemlich schnell einen Anruf von iST, die mit mir einen kurzfristigen Interviewtermin für den morgigen Dienstag (17 Uhr) abmachten. Natürlich bin ich jetzt ziemlich aufgeregt und weiß gar nicht so recht, was die im Interview von mir wissen wollen. Klar, in der Einladung zum Interview steht schon sowas wie „das Gespräch wird ca. 2 Stunden dauern und zum Teil auf Englisch gehalten“ und „wir werden einen kleinen Englischtest mit ihnen durchführen“, aber irgendwie mache ich mir schon so meine Gedanken, ob das alles nicht doch schiefgehen könnte. Meine Englischkenntnisse sind nicht schlecht, neben meinem Schulenglisch muss ich mich seit meinem 13. Lebensjahr zwei mal im Jahr in London sprachlich unter Beweis stellen, rumtelefonieren und alles mögliche für meine Mama managen, die aus gesundheitlichen Gründen zu Untersuchungen nach Harefield (London) muss. Aber ob das alles wirklich ausreicht? Von einer Bekannten aus der Schule hab ich zudem von einem komischen Psychotest erfahren, den man machen muss…  Ich jedenfalls bin ziemlich gespannt wies wird und ziemlich aufgeregt! Und das alles während einer hartnäckigen Erkältung und dem ganzen ABI-Stress.. ich muss nämlich noch das ganze Fach Chemie (mein zweites Prüfungsfach) in 6 Tagen wiederholen und stehe wirklich unter Zeitdruck.

Liebe Grüße,

Vici 

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