Archiv für April 2008

Reisepass und Co. beantragen…

April 30, 2008

Hey ihr Lieben,

gestern habe ich meinen Reisepass und ein polizeiliches Führungszeugnis im Bürgerbüro meines 1. Wohnsitzes beantragt. Leider konnte ich das nicht hier in Lingen machen, da dies mein 2. Wohnsitz ist.

Das einzigst komische ist die Fingerabdrucknahme, denn ich kam mir vor wie ein Verbrecher! ;-) Ansonsten wäre für euch vielleicht wichtig, dass ihr auf das Foto achtet, denn das muss nach bestimmten Vorlagen gemacht worden sein (was so viel heißt wie „Knastfoto“- nicht lachen, gerade gucken und Nahaufnahme). Für das polizeiliche Führungszeugnis musste ich 13€, für den elektronischen Reisepass 37, 50€ bezahlen. Beides dauert um die 2-3 Wochen bis zum Erhalt.

Heute habe ich mir Bastelzeug gekauft und werde mich nach dem morgigen Tag an die Fotocollage setzen. Kinderfreundlich soll sie sein, aber ich hab da schon so ne Idee! Wenn sie fertig ist, stell ich mal Bilder ins Netz. Den „Dear-Host-Family Letter“ hab ich mit einem Satz begonnen, denke das mach ich dann auch Ende der Woche fertig. Muss ja auch noch für die mündliche Abi- Prüfung in Reli lernen…

Einen schönen 1. Mai euch und liebe Grüße,

Vici

Ins Programm aufgenommen…

April 27, 2008

Wow, geschafft! Ich hab endlich alle schriftlichen Abiturklausuren hinter mir und muss nur noch in die mündliche Prüfung.. :-)

Aber jetzt mal weiter mit dem Bewerbungsbericht! Ich hab vor einer halben Woche Post von iST bekommen, die weitere Informationen und Hinweise zu der Bewerbung enthielt sowie die Dinge, mit denen ich mich in der nächsten Woche beschäftigen muss: eine Fotocollage erstellen, den „dear-host-family letter“ schreiben, ein Health Certificate vom Hausarzt ausfüllen lassen (wobei ein Zettel mit übersetzten Vokabeln dabei war, damit der Arzt sich zurecht findet), ein Au-Pair Agreement (das ich leider mit Textmarker durchgegangen bin), drei verschiedene Referenzschreiben, und was ich selbst noch beantragen und kopieren muss sind dann Dinge wie eine Zeugniskopie, eine Führerscheinkopie, eine Reisepasskopie und ein polizeiliches Führungszeugnis. Hab ich natürlich alles noch nicht gemacht, deswegen muss ich das in der nächsten Woche machen. In dem Schreiben stand auf jeden Fall, dass ich ins Programm aufgenommen bin. In zwei Wochen beginnt mein nächstes Praktikum in meinem alten Kindergarten.. freu mich schon darauf und bin mal gespannt wie das wird! Bis dahin viele Liebe Grüße,

Vici

Interview

April 16, 2008

Hallo ihr Lieben!

Gestern war mein Interview und davon werd ich jetzt mal etwas berichten…

Ich war ziemlich aufgeregt und muss mal ganz klar sagen: war gar nicht nötig! Das Interview war sehr sehr locker!

Mein Freund Daniel ist mit mir gestern den langen Weg nach Münster in die Familienbildungsstätte gefahren, in der das Interview stattfand. Wir waren ne Stunde zu früh.. und nachdem das Wegproblem dann auch gelöst war, standen wir also auf dem Parkplatz. Ich mit meinem dicken Oxford-Wörterbuch im Schoß hab mir Vokabeln aus dem Schinken rausgesucht, die ich während des Interviews nichtmal gebraucht habe! :-) Von daher kann ich schonmal an alle zukünftigen Interviewten weitergeben: Macht euch keinen Stress! Vorbereiten braucht man sich gar nicht, da die Atmosphäre wirklich sehr locker ist, was soviel heißt wie dass ihr immer auch auf Deutsch alle Fragen beantworten könnt, ohne dass dies bedeutet, dass ihr nicht ins Programm aufgenommen werdet. Ich jedenfalls bin sehr aufgeregt in das Gebäude gestiefelt und stand dann im 2. Stock irgendeiner Familienbildungsstätte ohne dass ich wusste, wohin es geht. Im selben Flur stand dann noch ein Mädchen, dass meiner Meinung nach so aussah, als würde sie auch gern als AuPair nach Amerika gehen. Also hab ich sie erstmal angequatscht, und siehe da: ich lag mit meiner Vermutung richtig. Zusammen saßen wir dann da und warteten auf die Interviewerin Mirjam, ehemaliges AuPair. Als diese dann eintraf, führte sie uns und ein weiteres Mädel in einen Raum, wo wir uns an einen Tisch saßen und das Interview mehr oder weniger mit einer Tafel Kinderschokolade losging. Gute Idee,auch wenn ich die Einzige war, die sich bediente ;-)   Zunächst mussten wir nochmal so einen Zettel mit Namen, Kinderbetreuungserfahrungen usw ausfüllen. Das war bei mir sehr lückenhaft, da ich nichtmal mehr wusste, wann ich was gemacht habe. Mirjam erzählte danach erstmal eine ganze Stunde lang was zum Programmablauf. Das meiste wusste ich bereits. Informativ für mich war, dass sie ein Beispiel für die Fotokollage rum gab und uns kurz erzählte, was so in den „Dear Host- Family“ Brief reingehört und was lieber nicht, was auf uns zukommt bei der Beantragung des J1- Visums, wie das Vorbereitungsseminar in New York abläuft und dass wir uns unter der Jugendherberge in NY nichts luxoriöses vorstellen sollen und die eine Stunde am Abend nutzen sollten, um ne Runde im Central Park spazieren zu gehen, da wir kaum Zeit zur Stadterkundung haben werden, dass wir nicht gleich beim ersten Telefonat mit einer Familie zusagen sollen, usw usf…  Da es sich um ein Gruppeninterview zu dritt handelte, gingen wir die Fragen nacheinander durch. Zum Glück musste ich immer als letzte antworten, das nahm mir die Nervösität. Die Fragen waren auf Englisch gestellt und so mussten wir sie auch auf Englisch beantworten. Wenn man mal das eine oder andere Wort nicht wusste, hat man seine Antwort auf Deutsch gegeben und Mirjam hat es dann auf Englisch in den Bogen eingetragen. Zu den Fragen selbst muss ich sagen, dass es im Prinzip dieselben sind wie in der Application, die man am Anfang zu iST geschickt hat. Hinzu kommen halt Fragen wie ‘Leben deine Eltern zusammen?’, ‘Sind deine Eltern verheiratet?’, ‘Hast du Geschwister’, ‘Wie ist das Verhältnis zu deinen Familienmitgliedern?’, und eben auch solche, in denen gefragt wird, ob du in der Sache unterstützt wirst, ob du einen festen Freund hast (die Frage selbst war ‘Do you have a romantic realationship?’- sehr witzig also, wenn sie im Prinzip wissen wollen, ob du dich in einer festen Partnerschaft befindest oder nicht)…   Und dann kam er: der komische Psychotest, bei dem ich mich so oft gefragt habe, ob englische Sätze wirklich so geschrieben werden dürfen wie ich sie lesen musste. Man musste die Fragen mit 1- 5 beantworten, 1 stand für never und 5 für very often. Ich hab wirklich oft nachgefragt, was der Sinn oder die Aussage einer Sätze sind, denn obwohl mein Wortschatz mehr als ausreichte, war ich oft verwirrt, was die da von mir wissen wollten! Wirklich crazy! Kaum zu glauben, dass die diesen Test ernst meinen :-) wir haben über einiges echt nur geschmunzelt. Ich war natürlich die Letzte, die ihren Test abgab, wie sonst auch.. *g*  Und das wars dann auch schon. Kein kleiner Englischtest, nichts. Nicht dass ich mit dem ein Problem gehabt hätte, ganz im Gegenteil- ich war lang nicht mehr so fit in englischer Grammatik!! Aber das eben mein ich: der Stress und die Aufregung lohnen sich nicht. Alles easy! :-)

Um acht Uhr sind wir dann auf dem Heimweg gewesen, haben noch einen kleinen Abstecher bei McDonalds gemacht, meine Eltern schnell besucht (weil meine Oma aus Berlin zu Besuch ist) und waren dann um 23 Uhr dann Zuhause.

Jetzt brauch ich nur noch auf die Unterlagen und Informationen zum weiteren Ablauf warten. Und ich sitz immer noch Tag für Tag vor Chemie…

Liebe Grüße,

Vici

Auf die Plätze…

April 13, 2008

„Welcome to WordPress.com. This is your first post. Edit or delete it and start blogging!“

So fang ich also mit meinem Tagebuch an.. :-D

Seit langer Zeit mal ich mir aus, wie es ist, nach dem Abi (das ich gerade schreibe!) für ein Jahr als AuPair in die USA zu gehen, um sprachlich richtig fit zu werden und endlich mal meinen eigenen Fuß auf amerikanischen Boden zu setzen, Amerikaner und ihre Lebensweisen kennen zu lernen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Heimweh werd ich so schnell sicher nicht bekommen und auch meine Kindererfahrungen reichen völlig aus; ich wohne seit der 12. Klasse alleine und bin allgemein sehr selbstständig und verantwortungsbewusst, war ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit tätig und habe verschiedenste Kinder betreut.. und wenn ich an meinen kleinen Bruder (heute 9) und seine Säuglings-und Kleinkindzeit denke, dann muss ich schon schmunzeln!

Es ist herrlich, Kinder heranwachsen zu sehen und dabei zu sein, gerade wenn sie die Welt neugierig erkunden und alles mögliche ausprobieren. Oft muss ich über vieles Erlebte lachen und denke wirklich gerne an all die schönen Momente zurück.

Nun aber zum Beginn der ganzen Reise, denn langsam wird das ganze ernst: vor ca. zwei Wochen habe ich mich online bei iST für das Au-Pair Programm (USA) beworben und nach einem Fototermin meine „Application“ ausgefüllt und zusammen mit einer selbst erstellten Tabelle, in der meine bisherigen Kinderbetreuungserfahrungen aufgelistet sind, an iST geschickt. In der Application selbst wird man nach Formalitäten gefragt und nach den Gründen, warum man AuPair werden will und warum man gerade in die USA möchte. Ebenso muss man seine besonderen Fähigkeiten beschreiben und einige Adjektive ankreuzen, die beschreiben sollen, wie man sich selbst sieht.

Nachdem ich nach wenigen Tagen ein Bestätigungsschreiben im Briefkasten fand, bekam ich auch ziemlich schnell einen Anruf von iST, die mit mir einen kurzfristigen Interviewtermin für den morgigen Dienstag (17 Uhr) abmachten. Natürlich bin ich jetzt ziemlich aufgeregt und weiß gar nicht so recht, was die im Interview von mir wissen wollen. Klar, in der Einladung zum Interview steht schon sowas wie „das Gespräch wird ca. 2 Stunden dauern und zum Teil auf Englisch gehalten“ und „wir werden einen kleinen Englischtest mit ihnen durchführen“, aber irgendwie mache ich mir schon so meine Gedanken, ob das alles nicht doch schiefgehen könnte. Meine Englischkenntnisse sind nicht schlecht, neben meinem Schulenglisch muss ich mich seit meinem 13. Lebensjahr zwei mal im Jahr in London sprachlich unter Beweis stellen, rumtelefonieren und alles mögliche für meine Mama managen, die aus gesundheitlichen Gründen zu Untersuchungen nach Harefield (London) muss. Aber ob das alles wirklich ausreicht? Von einer Bekannten aus der Schule hab ich zudem von einem komischen Psychotest erfahren, den man machen muss…  Ich jedenfalls bin ziemlich gespannt wies wird und ziemlich aufgeregt! Und das alles während einer hartnäckigen Erkältung und dem ganzen ABI-Stress.. ich muss nämlich noch das ganze Fach Chemie (mein zweites Prüfungsfach) in 6 Tagen wiederholen und stehe wirklich unter Zeitdruck.

Liebe Grüße,

Vici